Wie Sie Ihre schlechten Gewohnheiten brechen

1 year ago Management33

Nichts hält uns mehr zurück als unsere schlechten Gewohnheiten. Sie sind verantwortlich für unser Versagen in vielen Aspekten unseres Lebens und wer kennt sie nicht?

Schlechte Gewohnheiten können uns sehr viel kosten und die persönliche Entwicklung und das Eleminieren dieser Gewohnheiten ist ein elementarer Faktor für den Erfolg im persönlichen, als auch im beruflichen Leben.

In diesem Artikel will ich mich näher mit dem Thema befassen, da ich gerade selbst viel mit etablierten Gewohnheiten zu kämpfen hatte (und auch immer noch habe).

 

Woher kommen schlechte Gewohnheiten?

Meistens kommen schlechte Gewohnheiten durch Unsicherheit, Stress und Langeweile.

Im ersten Schritt muss man sich selbst bewusst machen, woher diese Gewohnheiten kommen und sich der Ursache stellen. Ohne diesen Schritt können keine schlechten Gewohnheiten ausgelöscht werden.

Zudem muss eine weitere Sache verstanden werden: Alle Gewohnheiten, welche wir etabliert haben, haben wir aus ein und demselben Grund aufgebaut: wir verbinden mit der Gewohnheit einen Vorteil oder ein gutes Gefühl – egal wie schlecht es auch eigentlich sein mag.

Schauen Sie beispielsweise jeden Abend für eine Stunde TV, obwohl Sie genau wissen, dass dies nicht produktiv für Sie ist und Sie lieber etwas anderes tun sollten? Dann verbinden Sie damit jedoch ein gutes Gefühl, indem Sie beispielsweise einmal aus dem stressigen Alltag ausbrechen. Oder nehmen Sie das Rauchen zum Beispiel – viele verbinden hiermit eine Gefühl der Zugehörigkeit und es baut Stress ab.

Genau dies ist der Grund, wieso es auch sehr schwer ist, gerade diese alt eingeprägten Gewohnheiten zu brechen.

 

Wie breche ich eine Gewohnheit?

Zuerst müssen wir das Problem hinter der Gewohnheit erkennen und damit intensiv die Nachteile verbinden.

Sind Sie beispielsweise Raucher, so denken Sie einfach an Bilder von Krankheiten und Nachteilen, welche damit einhergehen. Zudem sollten Sie immer die Vorteile im Kopf verankern, welche Sie genießen, wenn Sie die Gewohnheit ablegen. Dies verstärkt nochmals den Effekt.

 

Nun kommen wir zum zweiten Schritt: Sie müssen die Gewohnheit austauschen – sie mit einer guten Gewohnheit ersetzen. Dies liegt schlichtweg daran, dass alle Gewohnheiten ein gewisses Bedürfnis erfüllen. Schauen Sie jeden Abend fern? Greifen Sie immer wieder in Stresssituationen zur Zigarette? – so hat dies auch seinen Grund. Anstatt also einfach das Bedürfnis zu ignorieren, sollten Sie es viel lieber durch eine andere Alternative befriedigen. Anstatt also jeden Abend TV zu schauen, könnten Sie beispielsweise in aller Ruhe ein Buch lesen, oder mit Ihrer Familie den Abend verbringen.

Anstatt zur Zigarette zu greifen könnten Sie beispielsweise eine kleine Pause einlegen und sich auf ein kleines Hobby (wie beispielsweise bei mir, mein eigener Blog) fokussieren.

 

Nach einer gewissen Zeit stellt sich das Gehirn um und wird die neue Alternative als Gewohnheit etablieren.

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